KDFB

Herzlich Willkommen

Der VerbraucherService im KDFB e. V. ist ein anbieterunabhängiger, eigenständiger Verein, der sich mit Themen des Verbraucherschutzes, dem Strukturwandel in der Hauswirtschaft und der Ernährung auseinandersetzt. 

Seinen 180.000 Mitgliedern im Katholischen Deutschen Frauenbund e.V. (KDFB) dient er als verbraucherpolitisches Sprachrohr.

Aktuelles

Die Netzwerkgruppe "Nachhaltiger Konsum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" des vzbv hat unter Mitwirkung des VerbraucherService im KDFB e.V. Informationen zur Müllvermeidung ausgearbeitet. Die Informationen zur Vermeidung von Verpackungsmüll im Online-Handel finden Sie hier:

Ist Online-Handel gut für die Umwelt? Es spricht viel dagegen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Einweg-Pakete, immer schnellere Zustellung und Co.: Die Umweltbilanz von Online-Handel sehen viele Studien kritisch.
  • Im stationären Handel fällt sie meist besser aus.
  • Die vielen Retouren verbrauchen unnötig Energie für Transporte und ein Teil der zurück geschickten Waren wird sogar direkt entsorgt.
  • Wir zeigen wichtige Stellschrauben und geben Tipps für nachhaltigeres Einkaufen.

Tipps für eine bessere Ökobilanz beim Online-Einkauf

Was können Sie also tun, um die Umweltauswirkungen aus dem Versandhandel bzw. Online-Handel so klein wie möglich zu halten?

  • Kaufen Sie nur die Dinge online ein, die Sie nicht einfach im Laden in der Nähe erhalten. Damit stärken Sie Ihre Händler vor Ort.
  • Für die Alltagseinkäufe gehen Sie möglichst zu Fuß, fahren mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr. So vermeiden Sie zusätzliche Umweltbelastungen.
  • Planen Sie Ihren Online-Einkauf: Machen Sie möglichst Sammelbestellungen und vermeiden Sie Spontankäufe.
  • Meiden Sie Lieferungen innerhalb weniger Stunden. Überlegen Sie, ob Sie diesen Einkauf wirklich dringend benötigen bzw. planen Sie Vorräte ein.
  • Planen Sie nach Möglichkeit Zustellvarianten, mit denen Sie im ersten Anlauf erreicht werden können.
  • Wählen Sie für Ihren Online-Einkauf als bevorzugte Zustellvariante "Standard" oder "Normal". "Express- oder Prime-Dienste" führen zu zusätzlichen Belastungen für die Umwelt.
  • Achten Sie bei den Online-Anbietern möglichst auf Händler vor Ort, vermeiden Sie internationale Großzusteller. So können Sie Geschäfte in Ihrer Nähe auch mit einer Online-Bestellung stärken.
  • Für unvermeidliche Rücksendungen nutzen Sie möglichst die Originalverpackung des Händlers.
  • Fragen Sie bei Ihrem Online-Anbieter nach dem Firmenkodex im Bereich Umwelt- und Sozialstandards. Wichtig ist, dass der Händler mit einem klaren Bekenntnis zur ökologischen Beschaffung auftritt, das auch extern überprüft werden kann. Vermeiden Sie Einkäufe bei Anbietern, die ökologisch bedenklich versenden oder Sozialstandards drücken.

Den ausführlichen Text finden Sie hier.