KDFB

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bearbeitet regelmäßig ein „Verbandsthema“, dessen Ergebnisse den Mitgliedsverbänden für Ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Das Verbandsthema für die Jahre 2016-2018 lautet „Nachhaltiger Konsum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Die Bearbeitung des Themas erfolgt in einer Netzwerkgruppe, in der der VerbraucherService durch Kerstin Bause vertreten ist. Den Verbänden bietet sich die Möglichkeit, an Workshops zum Thema teilzunehmen und sich gemeinsam politisch zum Thema zu positionieren.

 

 

Kommentierung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum

Die Netzwerkgruppe hat für die Mitgliedsverbände eine Kommentierung zum „Nationalen Programm für nachhaltigen Konsum“ der Bundesregierung erstellt, in der Forderungen der Verbände formuliert werden, die im bisherigen Programm aus Sicht der VerbraucherInnen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Hier finden Sie das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum sowie die Kommentierung der Netzwerkgruppe.

Plastikmüll vermeiden

Die Netzwerkgruppe "Nachhaltiger Konsum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" des vzbv hat unter Mitwirkung des VerbraucherService im KDFB e.V. Informationen zur Müllvermeidung ausgearbeitet:

Treiber für immer mehr Verpackungsmüll sind u.a. der Versandhandel, To-go- Produkte sowie der Lebensmittelhandel. Für alle drei Konsumbereiche hat die Netzwerkgruppe Verbraucherinformationen erarbeitet. So wollen wir Verbrauchern und Verbraucherinnen Hintergrundwissen vermitteln und ihnen Handlungsalternativen aufzeigen.

Hier finden Sie die drei Texte:

  • Einkaufen ohne Verpackungsmüll
  • Ist online Handel gut für die Umwelt? Es spricht viel dagegen.
  • Das kurze Leben der To-go Verpackungen

Wege aus der Wegwerfgesellschaft – Haltbarkeit und Reparierfähigkeit von Produkten steigern

Ein Workshop der Netzwerkgruppe behandelte das Thema: „Wege aus der Wegwerfgesellschaft – Haltbarkeit und Reparierfähigkeit von Produkten steigern“. Bei dieser Veranstaltung wurden Lösungswege diskutiert, die zu einer längeren Verwendung von Produkten und in der Folge zu einem reduzierten Konsum führen. Zu den erfolgversprechenden Ansätzen zählt das Reparieren von Produkten, das von den Herstellern auch ein entsprechendes Produktdesign sowie die Bereitstellung von Ersatzteilen und Werkzeugen erfordert. Tipps zur Reparatur von Handys, Fahrrädern und Elektrokleingeräten wurden von der Netzwerkgruppe zusammengestellt und auf der Homepage des vzbv veröffentlicht:

Informationen zu Reparaturen sowie zu RepairCafés finden sie auf den folgenden Internetseiten:

Eine weitere Strategie, um eine bessere Auslastung und Nutzung von Produkten zu erreichen sind Teilen, Tauschen und Leihen. Diese können in Familien, Freundeskreisen, Nachbarschaften und lokalen Netzwerken organisiert werden und relativ einfach umgesetzt werden.